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HFA-Projekt

HFA-Projekt: Suche nach möglichen Alternativen für Kreosot zur Imprägnierung von Bahnschwellen aus Holz

Die Holzforschung Austria (HFA) betreut das Forschungsprojekt „Bahnschwelle 2020“. Ziel ist es, Alternativen für das derzeit wegen der guten Langzeiterfahrungen noch unverzichtbare Schutzmittel Kreosot (Steinkohlenteeröl) zur Imprägnierung von Bahnschwellen aus Holz zu finden.

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Nutzungsdauer

Die einzigartigen technischen Eigenschaften des natürlichen Werkstoffes Holz, insbesondere der für die Herstellung von Schwellen eingesetzten Holzarten Buche, Eiche und Kiefer führen in Kombination mit einem geeignetem Holzschutzmittel (Steinkohlenteeröl, Kreosot), das mit hohem Aufwand von einem Fachbetrieb in speziellen Imprägnierverfahren (Einfaches Rüpingverfahren, Verbessertes Doppelrüping Verfahren) in das Holz eingebracht wird, zu einer hohen Einsatzdauer von 25 bis 30 Jahren bei Einsatz der K-Befestigung (Erstnutzung in einer Hauptstrecke).

Mit der Einführung der KS-Befestigung durch die Deutsche Bahn erhöhte sich die Erstnutzungsdauer der Holzschwelle nochmals deutlich und ist heute bei über 30 Jahren anzusetzen.

Berücksichtigt man die heute nach dem Ausbau auf einer Hauptstrecke übliche Weiterverwendung auf Nebenstrecken, erhöhen sich die genannten Nutzungszeiten für eine Holzschwelle noch einmal deutlich und addieren sich bei der neuen KS-Befestigung auf insgesamt ca. 60 Jahre.